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Montag, 27. Juni 2016

Wände geschlitzt, Dach angefangen

In der letzten Woche ging es auf unserer Baustelle wieder etwas voran – zumindest anfangs. Am Montag bin ich gleich früh morgens auf die Baustelle gefahren, um mich mit dem Elektriker vor Ort nochmal genau abzustimmen. Gerade in Küche, Wohnzimmer und Fotoraum gibt es doch die ein oder andere Dose, die von der Positionierung nicht der Norm entsprechen. Damit hier alles richtig läuft bespreche ich so etwas dann lieber doch nochmal direkt mit dem ausführenden Personal. Nicht das irgendein Chef seinen Untergebenen mal wieder einen veralteten Plan weiter gegeben hat.
 
Die Jungs haben dann auch richtig Gas gegeben. Schon am Nachmittag waren alle Schlitze in den Wänden und die Baustelle sauber. Hier und da fehlen zwar noch ein paar Dosen in den Löchern, die können aber auch später noch eingesetzt werden. Wichtig war jetzt erst einmal, dass alle Schlitze da sind. Bevor der Elektriker weiter machen kann muss jetzt erst einmal der Dachdecker den Boden mit Teerbahnen abdichten. Doch bevor dieser das machen kann, hat er ja noch eine andere Aufgabe – Ihr erinnert euch … da war ja noch die Geschichte mit dem Dachüberstand.
  
Lichtschalter Küche, Wohnzimmer, Flur und Thermostat.


Mittwoch, 15. Juni 2016

Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser!

In den letzten Tagen ist wieder Bewegung auf unsere Baustelle gekommen. Der Dachdecker hat angefangen den Dachstuhl aufzubauen. Als ich gestern nach Feierabend den Fortschritt auf der Baustelle begutachtet habe, habe ich festgestellt, dass die Deckenbalken auf der einen Seite des Hauses hinaus stehen. Hmmm … komisch …. Eigentlich haben wir doch ausgemacht, dass wir eben keinen Dachüberstand haben. Dafür haben wir doch extra mit Bauingenieurin, Dachdecker und Herr Niendorf zusammen gesessen. Wieso stehen da also Balken über das Haus? Selbst wenn man sie dicht am Haus absägen würde, wäre das ja irgendwie Murks, da man sie immer noch sehen würde bzw. sie nur durch eine dünne Schicht Putz überdeckt wären (Thema Materialmix und Rissbildung). Hier kann also nach meiner Meinung etwas nicht stimmen.
 
Warum stehen die Balken da raus?

Freitag, 10. Juni 2016

Eine schleppende Woche



In den letzten Tagen ist auf unserer Baustelle leider nicht viel passiert. Im Grunde wurde nur der Ringanker gegossen und die Maurer haben mussten noch den ein oder anderen Fehler beheben. So hatte sich die Schalung beim gießen der Zwischendecke durch den Druck des Betons etwas nach außen verschoben. Im Resultat ist nun die Zwischendecke stellenweise zu breit. Damit passt jetzt aber nicht mehr die 10cm Dämmung plan davor. Sie würde an diesen Stellen bis zu 2 cm überstehen – und das fänden wir nun wieder gar nicht gut. Schließlich wollen wir ja eine glatte Hauswand und keine Wand wo mitten drin ne kleine Kante ist. Da mussten also die Maurer nochmal ran und den 2 cm Überstand mühselig wieder abschlagen. Das hat bestimmt keinen Spaß gemacht. Aber was muss, das muss.
  
Ringanker fertig zum gießen.

Freitag, 3. Juni 2016

Das Haus nimmt Form an



Und wieder ist eine Woche vergangen, in der eine ganze Menge passiert ist. Tag für Tag wuchs unsere zweite Etage, so dass man heute schon die endgültige Form des Hauses erkennen kann. Da nun auch alle Fensteröffnungen gemauert sind, sollte der Fensterbauer inzwischen auch schon das  endgültige Aufmaß genommen haben, so dass die Fenster später dann auch zu 100% in die Öffnungen passen.
    
Genug Steine sind ja schon einmal da.

Freitag, 27. Mai 2016

Endlich ist nun auch die Zwischendecke gegossen



Da der Statiker letzte Woche Kritik an der Verlegung der Lüftungsrohre übte, musste nun am Montag der Lüftungsbauer nochmal ran und die Rohre neu verlegen. Lagen vormals bis zu drei Rohre nebeneinander, sind es nun nur noch maximal zwei. Damit bekommt die Decke die nötige Stabilität und der Statiker ist nun auch zufrieden.
   
Nur noch zwei statt drei Rohre nebeneinander.

Freitag, 20. Mai 2016

Mal wieder Probleme auf der Baustelle



Heute sollt unsere Zwischendecke gegossen werden. Tja, aber wie es beim Bau nun mal so ist, kommt es erstens anders und zweitens als man denkt. Was war passiert? Eigentlich fing alles schon letzten Freitag an, als die Decke geliefert wurde. Denn da dachten die Bauarbeiter noch, dass die Decke am Montag gegossen wird. Sie wunderten sich nur, dass die Deckenelemente so viele Löcher haben. Wozu die wohl gut sind? Die Antwort darauf ist relativ einfach. Durch die Öffnungen kommen die Zu- und Abluftventile der Lüftungsanlage. Öhhhmmm Moment mal …. Lüftungsanlage? Müssen denn da nicht noch irgendwelche Rohre in die Decke? Genau – die Lüftungsrohre müssen noch in die Decke. Und zwar BEVOR die Decke mit Beton aufgefüllt wird. Also Kommando zurück und den Beton erst für diesen Freitag bestellt. Das gibt den Lüftungsbauer genug Zeit die nötigen Rohre zu legen.
 
Die verlegten Lüftungsrohre.

Im Technikraum läuft alles zusammen.

Dienstag, 17. Mai 2016

Unsere Decke wurde endlich geliefert



Nachdem jetzt einige Tage Ruhe auf unserer Baustelle eingekehrt war, weil unsere Deckenplatten nicht Lieferbar waren, ging es kurz vor dem vergangenen Wochenende dann doch noch weiter. So stellten die Bauarbeiter viele Stützpfeiler im Haus auf, die später die dünnen Filigrandeckenelemente abstützen sollen. Noch am Freitag wurden dann auch die Deckenplatten geliefert und nebeneinander auf das Erdgeschoß gelegt. Anschließend haben die Bauarbeiter noch einiges an Metallbewehrungsmatten auf die Decke gepackt.
  
Warten auf die Filigrandeckenelemente.

Der Deckel ist drauf.


Montag, 2. Mai 2016

Der Stein des Anstoßes



Gestern habe ich auf der Baustelle eher durch Zufall ein paar Maße nachgemessen. Klar, Fenster und Türen misst man sowieso. Zumal wir da ja im Vorfeld mit unserer Bauingenieurin ja eh schon so unsere Probleme hatten. Diesmal habe ich jedoch die Begrenzungswand unseres Küchenblocks nachgemessen. Und was mir da das Maßband angezeigt hat, jagte mir glatt einen Schock durch die Knochen. Die Wand war 70 cm lang! Oh nein … die soll doch nur 60 cm sein! Unsere Küche soll doch bündig mit der Wand stehen – und nicht, dass die Wand 10 cm über die Küchenfront hinaus ragt.
  
Diese Wand ragt 10cm zu weit in den Raum.
   
Ein Blick in den Bauplan brachte erste Erkenntnisse. Die Maurer haben die Wand so gebaut, wie es im Plan steht. Na toll, da is mir also eine Maßangabe bei der Kontrolle des Planes durch die Lappen gegangen. Ich war mir aber sicher, dass die Wand ursprünglich auf 60cm geplant war und ich auch schon Zeichnungen mit diesem Maß gesehen habe. Und tatsächlich, bei meiner Recherche konnte ich feststellen, dass in den ersten Entwürfen der Bauingenieurin noch alles gepasst hat. Erst im Laufe der diversen Änderungen hat sie dieses Maß auch einfach mal geändert. Warum eigentlich? Niemand hat es gesagt, dass sie es tun soll? Wie dem auch sei, die Wand ist 10 cm zu lang und zum Teil hab ich halt mit Schuld, weil ich es im Plan nicht gesehen hab. Jetzt muss eine Lösung her.
  
Gleich heute Morgen bin ich zur Baustelle gefahren (unter anderem ja auch, weil ich den Sprenger umstellen muss) und habe hier direkt mit dem Vorabreiter gesprochen. Die Lösung war dann schnell besprochen. „Dann schneiden wir hier halt 10 cm wieder ab. – Alles kein Problem.“ Na Gott sei Dank! Als ich dann heute Abend wieder auf der Baustelle eintraf, war unsere Wand 10 cm kürzer und so, wie sie eigentlich hätte sein sollen. Damit ist Janets Küche gerettet und ich kann wieder ruhig schlafen. Was für eine Aufregung an einem Montag.
     
Jetzt passt es. Puhhh ....
 
In den nächsten Tagen wird jetzt übrigens erstmal nichts auf der Baustelle passieren. Die Zwischendecke hat wohl Lieferschwierigkeiten und kommt nun erst nächste Woche Donnerstag. 
 

Freitag, 29. April 2016

Das Erdgeschoss steht (fast)


Werden Häuser neu gebaut, weisen sie ein eigenartiges Phänomen auf. Sie wirken winzig! Erscheinen die Räume auf den Bauplänen angenehm groß und geräumig, so empfindet man die gleichen Räume im Rohbau irgendwie viel kleiner. Man könnte meinen, sie seien geschrumpft. Oder haben die Bauarbeiter etwa falsch gebaut und wir bekommen die Zwergenausführung unseres Hauses? Um es vorweg zu nehmen, nein, haben sie nicht. Die Grundmaße passen – alles ist so, wie es sein sollte. Es muss also ein Problem in unseren Köpfen sein, was uns hier einen Streich zu spielen scheint. Wenn ich nicht wüsste, dass das neue Wohnzimmer ein kleines Stückchen größer ist als unser Derzeitiges (die Raumaufteilung ist fast gleich), würde ich glatt behaupten, es sei um eine ganze Ecke kleiner. Natürlich wird sich dieser Eindruck wieder drehen. Wenn erst mal die Wände tapeziert und gestrichen sind, der Bodenbelag liegt und die Möbel aufgestellt sind, wird die Raumwirkung dann auch so sein, wie wir sie uns vorgestellt haben. Doch bis es soweit ist, vergehen noch so einige Wochen. Heute gibt es erst einmal ein paar Bilder von der Entstehung des Erdgeschosses.
   

Die Ecksteine sind gesetzt.

Nun stehen schon die ersten drei Reihen.

So langsam erkennt man eine Form.

Außen ist das Erdgeschoss fast fertig.

Innen fehlen aber noch die Wände.

Na sieht doch schon ganz gut aus.
Ich hab dann mal in der Garage geparkt.