Der Entschluss stand also fest. Wir bauen einen Seilgarten. Als
erstes benötigten wir dafür die passenden Baumstämme. Janet hat sich dazu beim
Erbauer der Kindergartenanlage erkundigt und raus bekommen, dass Robinie wohl
das geeignetste Holz ist. Nach eingehender Recherche hat sie dann auch gleich einen
Verkäufer, ein Forstbetrieb nähe Forst, ausgemacht. Lange Zeit haben wir nicht
verstreichen lassen. Und so holten wir schon einige Tagen später ein paar
Robinien vom Forstbetrieb. Das war jedoch leichter gesagt als getan, denn
sieben 3 Meter lange Stämme bekommt man auch mit einem Bus nur mit etwas
Geschick in den Laderaum. Voll beladen machten wir uns auf den Rückweg zum
Grundstück. (Janet und die Kinder saßen natürlich nicht bei mir im Auto.)
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Dienstag, 2. August 2016
Kleines Nebenprojekt: Wir bauen ein Seilgarten für unsere Kinder
Ein Grundstück, auf dem auch Kinder leben, braucht eine „Spielplatz“.
Das Angebot an Spielgeräten dafür ist groß. Sehr groß sogar. Ob Sandkasten oder
Stelzenhaus mit Schaukel und Rutsche. Machen könnte man viel. Doch leider
kosten die schönen Dinge mal wieder viel Geld. Ein ordentlicher Spielturm ist
nicht unter 1000 EUR zu haben. Momentan zu viel für uns. Was also tun? Die
Lösung heißt selber bauen. Als Vorlage dient uns der Kletterparcours im
Kindergarten. Da sind einige Baumstämme in der Erde verankert und mit Seilen
kreuz und quer verbunden. Das Schöne daran ist, dass man die Seile jederzeit
abmachen und neu anbringen kann, so dass für die Kinder immer mal wieder
Abwechslung gegeben ist.
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