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Montag, 13. Juni 2016

Wie es inzwischen unserem Rasen erging



Anfang Mai hatten wir ja in schweißtreibender Arbeit einen Großteil unseres Grundstücks umgegraben, begradigt, wieder verdichtet, Dünger eingeharkt und zu guter Letzt auf der bearbeiteten Fläche Sport- und Spielrasen gesät. Danach hieß es dann warten, warten und nochmals warten. Das ganze natürlich bei ausreichender Bewässerung. Dazu hatte ich mir 2 Sprenger gekauft, die –zumindest Theoretisch- die gesamte Fläche hätten abdecken können. Doch leider reichte der Wasserdruck nicht aus, so dass uns ein Umstellen zumindest eines Sprengers nicht erspart blieb. Da aber gerade in der Anfangszeit der Rasen oft bewässert werden muss, bedeutete dies, dass ich nun mehrmals am Tag zum Grundstück musste, um den Sprenger umzustellen. 
  
Leider schaffen es die Sprenger nicht bis an die Grundstücksgrenzen.
  

Montag, 2. Mai 2016

Das Rasen ist gesät



Nachdem wir am letzten Wochenende unser Grundstück ordentlich umgegraben haben, folgten diese Woche weitere Schritte zur Rasengestaltung. Am Mittwoch habe ich damit angefangen die aufgelockerte Erde wieder zu begradigen. Dazu habe ich im ersten Arbeitsgang den Boden mit einer Rasenwalze angedrückt. Im Ergebnis hatte ich dann zwar einen verfestigten Boden, dieser glich allerdings eher einer hügeligen Berg- und Talbahn für Hamster. Es hieß also im nächsten Arbeitsgang die kleinen Hügel Abtragen und die kleinen Täler wieder auffüllen.
  
Schneller, schneller ... Juhuuu ...
    

Montag, 25. April 2016

Wir versuchen uns im Gala-Bau



Die Zeit, in der unser Haus am entstehen ist, wollten wir sinnvoll nutzen und schon zu Baubeginn den größten Teil des Grundstückes mit Rasen bepflanzen. So kann dieser nämlich schon in diesem Jahr in aller Ruhe wachsen und gedeihen und eine stabile Grasnarbe ausbilden. Hintergrund dabei ist einfach der, dass Rasen eine gewisse Zeit braucht (mind. vier bis acht Wochen) bis er gewachsen und von Kindern bespielbar ist. Würden wir dies dann erst im nächsten Frühjahr nach unserem Einzug angehen, lägen uns die Kinder das gesamte Frühjahr täglich mit ewigen Quängelrufen „Wann dürfen wir endlich auf den neuen Rasen gehen?“ in den Ohren. Zudem würden die Kinder bis sie den Rasen betreten dürfen ja davor im Dreck spielen. Das wäre für die Beiden an sich nicht schlimm. Jedoch mag ich gar nicht daran denken, wie sie am Tagesende aussehen – schwarz von Kopf bis Fuß. 
 
Um uns also diesen Stress zu ersparen, haben wir uns dazu entschlossen schon jetzt kräftig los zu legen. Anfangen wollte ich dazu am vergangenen Wochenende mit der Vorbereitung des Bodens.  Im Vorfeld hatte unsere Tiefbaufirme ja bereits den Oberboden gegen frische Muttererde getauscht und glattgezogen. Dabei sind sie mit der Baggerschaufel und etwas Druck über die Erde gefahren und haben diese richtig schön glatt gezogen. Doof nur, dass es in der Zwischenzeit mehrmals richtig kräftig geregnet hatte und sich so der Boden gut gesetzt und verdichtet hat. Die glatte Oberfläche war jetzt zu einer harten Kruste mutiert, die man mit einer Harke nur unter größten Kraftaufwand durchdringen konnte. So macht Rasen sähen also keinen Sinn. Für uns hieß es nun also den Boden wieder auflockern, um dann im zweiten Schritt Rasen einbringen zu können. 
   
Nach 4h gerade erst mal 1/4 geschafft.
Mit einem Grubber bewaffnet machte ich mich Samstagmorgen frisch und motiviert ans Werk. Doch leider ließ in Anbetracht des harten Bodens und der schieren Größe der zu bearbeitenden Fläche (mehr als 500m²) meine Motivation schnell wieder nach. Nur sehr langsam konnte ich m² für m² auflockern und die Erde aufbrechen. Eine Knochenarbeit! Am Mittag hatte ich dann ca. ¼ der Fläche geschafft. Geschafft war aber auch ich. Wie sollte ich nur noch drei Mal so viel bearbeiten?