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Dienstag, 7. Februar 2017

Robbi wird Smart

Robbi gehört schon lange zu unserer Familie. Seit Jahren verrichtet er Tag ein Tag aus bei uns seinen Dienst. Ein Leben ohne Robbi – für uns undenkbar. Jetzt, wo unser Haus steht, kam bei mir die Idee auf, Robbi Smart zu machen. Klar, eine Zeitsteuerung ala sauge Montag bis Freitag jeweils um 10 Uhr hatte er ja schon von Haus aus integriert. Doch Smart ist etwas anderes. Denn was ist wenn wir mal unter der Woche da sind, dann würde Robbi stur seinen Zeitplan folgen und uns mit seinem Sauggeräusch beglücken. Auch saugt Robbi genau nur so lange bis sein Akku leer ist und kehrt dann zur Station zurück. Das hat mehrere Nachteile. Zum einen saugt Robbi so lange, bis er denkt, der Raum ist fertig. Große Räume unterschätzt er aber hin und wieder mal und kehrt schon nach 30 Minuten in die Ladestation zurück. Zum anderen verbrauchen sich Akkus auch mit der Zeit. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass ein Akku etwa zwei Jahre nutzbar ist. Während dieser Zeit verringert sich die Kapazität, so dass Robbi von anfangs einer Stunde am Ende nur noch etwa 20-30 Minuten Akkusaft hat. Zum gründlichen Saugen einfach zu wenig.
      
Saugen nach festen Zeitplan = nicht smart.

   

Dienstag, 20. Dezember 2016

Küchen-Feintuning

Nach unserem Einzug warten nun noch 1000 kleine Dinge auf uns, die alle erledigt werden wollen. Zunächst stand die Küche auf dem Programm. Zwar haben wir eine wunderschöne Küche, doch die wirklichen Highlights liegen bekanntlich im Detail. Und Details fangen bei mir mit den Kabeln an. Schon bei der Planung der Küche wurden wir oft gefragt, ob uns die Steckdosen reichen und warum wir in der Küchenzeile keine Dose geplant haben. Die Antwort ist simpel – Ich mag keine Kabel. Stehen Toaster, Wasserkocher, Kaffeemaschine und Milchaufschäumer nebeneinander, braucht man zum einen 4 Steckdosen. Zum anderen geht diese Aufstellung aber auch mit einer Menge Kabeln einher. Meist stauen diese sich dann hinter den Geräten zu einem heillosen Durcheinander an. Nein, das wird es hier nicht geben. Um dies zu bewerkstelligen müssen Steckdosen und Kabel aus dem Sichtfeld einfach verschwinden. Natürlich habe ich dies von Anfang an geplant. So verschwinden die Kabel der Geräte einfach durch eine Kabeldurchführung in die Wand. Dort befindet sich jetzt ein Verteiler, der an einer Steckdose in Bodennähe hängt. Im Resultat haben wir nun eine saubere und aufgeräumte „Technikecke“. Keine Steckdosenbatterie - keine Kabel.
   
Eine ordentlich aufgeräumte Geräteecke.

   

Dienstag, 29. November 2016

Endspurt auf der Zielgeraden

Inzwischen klebt überall Tapete, es ist gestrichen und die Fußböden sind auch gelegt. Übrig bleiben die vielen, vielen kleinen Restarbeiten, die aber Unmengen an Zeit kosten. Allen voran steht da noch die Minivoute über der Kochinsel aus, die es als nächstes anzubauen gilt. Zum Glück verlief der Anbau ohne Probleme. Ein paar Schrauben, etwas Spachtel und ein bisschen Farbe drauf – und schon hängt die Minivoute. Als nächstes müssen nun noch die Spots in der Voute angeschlossen werden.
 
Deckel drauf, gespachtelt und gestrichen.

Mittwoch, 20. April 2016

Unser Elektroschrank für Loxone ist da



Unser Haus soll uns mit etwas Automatisierung das Leben erleichtern. So sollen zum Beispiel unsere Raffstores automatisch die Fenster je nach Sonnenstand und Temperatur beschatten – oder eben auch nicht. Allein bei unseren 13 zentral gesteuerten Raffstores kommt da schon einiges an Steuerungstechnik zusammen, die in einem Elektroschrank untergebracht werden will. Leider ist der inkludierte Standardschrank dazu viel zu klein, so dass entweder ein größerer Schrank gegen (nicht geringe) Mehrkosten bestellt werden müsste oder eben ein zweiter separater Schrank gekauft wird. Da unser Elektriker sich sehr flexibel gezeigt hat, konnte ich den Schrank (übers Internet günstig) selbst besorgen, welchen er dann verkabeln wird. Wobei .. alles verkabelt er dann doch nicht, sondern nur die 220V Sachen. Alles was mit 24V läuft werde ich hingegen selbst im Schrank verdrahten. Zum einen war das dem Elektriker ganz lieb, da er sich mit Loxone so rein gar nicht auskennt. Zum anderen war es aber auch mir ganz lieb, da ich bei der Verkabelung eigentlich mehr oder weniger nur mir selbst vertraue.

   
Nun ist er also da – ein Hager Feldverteiler mit 2 Feldern zu je 7 Reihen. Nach meinen Berechnungen sollte der Platz darin ausreichend für unsere Installation sein und zudem noch eine Menge Platzreserve lassen. Warum Ihr nur 5 reihen seht? Ganz einfach – die oberen beiden Reihen sind abgedeckt. Hier kommen die Reihenklemmen rein, auf welchen die CAT7 Kabel (für die Sensorik) aufliegen werden. Die beiden Reihen liegen zudem tiefer, so dass genug Platz für die Reihenklemmen auch nach oben vorhanden sein sollte. 
   
  
Natürlich wurde der Feldverteiler als erstes nach seinem Zusammenbau mit dem typisch Loxone-Schriftzug gelabelt. Das macht zwar so rein gar keinen Sinn – sieht dafür aber toll aus. Bis zu seinem Einsatz wird der Schrank nun erst mal in unserer Abstellkammer seinen Platz finden.

Donnerstag, 18. Februar 2016

Bemusterung Elektro



Eines meiner Lieblingsthemen stand heute auf dem Programm – die Bemusterung Elektro. Eigentlich ganz einfach sollte man ja meinen. Schalterprogramm aussuchen. Steckdosen festlegen und fertig. Aber weit gefehlt. Normal können andere. In unser Haus soll ja Loxone die Haussteuerung zum Teil übernehmen. Und dazu sind bereits jetzt die Weichen zu stellen. In weiser Voraussicht habe ich mir dazu einen Plan gemacht, der die Positionen von Steckdosen und Schaltern anzeigt. Das besondere dabei, es wird bei uns konventionelle Schalter geben, aber auch welche die per CAT7 Kabel angesteuert werden. Ebenso wird es normale Lichtauslässe geben und welche, die direkt auf Loxone aufliegen werden. So sind wir dann Schritt für Schritt jeden Raum durchgegangen, was letztendlich dann doch zwei Stunden in Anspruch genommen hat.
    

Sonntag, 20. Dezember 2015

Loxone Testsystem



Darüber, dass wir in unserem zukünftigen Haus Loxone zur Steuerung diverse Sachen einsetzen wollen, hatte ich ja schon berichtet. Inzwischen habe ich mir aber schon ein paar der Komponenten von Loxone bestellt und mir ein kleines auf Funk basiertes Testsystem aufgebaut. Viele machen es ebenso – einfach, um sich schon einmal mit dem System vertraut zu machen und auch, um ein wenig in die Programmierung rein zu kommen. Oft werden dazu auf ein Brett ein paar LEDs montiert, die dann auf unterschiedlichste Weise angesteuert werden. Loxone bietet dazu selbst sogar einen Musterkoffer an. Ich wollte aber einen anderen Weg gehen. Statt einer autarken Testumgebung habe ich unsere Komponenten in den „heißen Betrieb“ eingebunden und unser Badezimmer mit Loxone ausgestattet. So haben wir jetzt per Bewegungserkennung gesteuertes Licht. Ebenfalls wird die Lüftung per Feuchtemessung aktiviert und unsere Heizung folgt gesteuerten Heizzeiten, welche zudem von der Raumtemperatur abhängig sind.
  
Mein persönliches Highlight ist jedoch die Meldung „Trockner fertig“, die ich automatisch aufs Handy bekomme, wenn die Wäsche fertig ist. Blöd und unnütz? Nö, finde ich nicht. Denn das Trocknersignal kann man im Wohnzimmer bei geschlossener Badtür meist nicht hören und vergisst dann oft seine Wäsche. Loxone schafft hier abhilfe.
  
Das Herz: Miniserver und Air-Base Extension

5 Tastpunkte in einem Schalter

Heizungsventil

Dienstag, 1. Dezember 2015

Loxone soll es werden



Heute hatte ich Urlaub. Nicht aber um mich gemütlich zu Hause vor dem Fernseher zu erholen, sondern um eine Weiterbildungsmaßnahme der besonderen Art zu besuchen. Mein Weg führte mich dazu mal wieder nach Potsdam. Diesmal aber nicht zur ILB, sondern in ein Hotel, in das Loxone zu einer Basisschulung eingeladen hatte. Loxone ist ein Hausautomatisierungssystem, welches uns später im Haus einiges an Arbeit abnehmen soll. Doch warum nun gerade Loxone?