Als erstes musste ich dazu erst einmal unsere Sickerschächte
wiederfinden, welche zu Beginn der Bauphase in den Boden eingebracht wurden. Am
einfachsten war das am hinteren Schacht, denn dieser zeichnete sich leicht im
Boden ab. Also hieß es Schaufel raus holen und freilegen. Als kleines Problem
sollte sich dann der Anschluss herausstellen. Denn der Schacht hatte gar keinen
Anschluss vorgesehen. Hier musste ich also selbst tätig werden und einen 10cm
breiten Durchbruch in den Schacht stemmen. Fast 2,5 Stunden bohrte und meißelte
ich an dem Schacht. Zu guter letzt musste ich sogar noch die freigelegte
Stahlbewehrung durchtrennen. Doch am Ende passte alles und ich konnte das
Abflussrohr in den Sickerschacht schieben. Mit etwas angemischten Beton konnte ich das ganze
Fixieren und abdichten. Das Fallrohr selbst steckte ich in einen Sinkkasten,
welcher ebenfalls mit Beton fixiert wurde. Zum Schluss musste ich nur noch das
Abflussrohr vom Sickerschacht an den Sinkkasten anschließen und schon konnte
das Wasser ungehindert in den Sickerschacht fließen. Was heißt hier eigentlich
zum Schluss. Denn ganz Schluss war an dieser Stelle ja noch nicht. Schließlich
musste als letztes das Rohr und der Schacht wieder mit Erde (oder bei uns
besser Sand) bedeckt werden. Jetzt war es aber fertig.
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Freitag, 10. März 2017
Das Wasser muss weg
Der Feind eines jeden Hauses ist nicht der böse Wolf, der
von draußen pustet und probiert das Haus nieder zu reißen. Nein, der wahre
Feind eines jeden Hauses ist Wasser. So lassen sich die meisten Bauschäden auf
das Eindringen von Wasser zurückführen. Damit unser Haus keinen Schaden nimmt,
müssen wir schleunigst unsere Regenrinnen an unsere Sickerschächte anschließen,
denn bisher lief das Regenwasser einfach unten aus dem Fallrohr raus. Bei
starken Regen fühlten wir uns dann schon einmal wie Burgherren mit einem
Wassergraben ums Haus. Diesen Zustand nun zu ändern hatte ich mir in den
letzten Tagen auf die Fahnen geschrieben.
Dienstag, 20. September 2016
Regenwasserversickerung für unsere Garage
Der schlimmste Feind eines Bauwerkes ist wohl ohne Zweifel
das Wasser. Undichte Gebäudehüllen oder durch den Boden eindringendes Wasser
sind wohl die häufigsten Ursachen für gravierende Schäden an Häusern. Und was
für Häuser gilt, gilt natürlich gleichermaßen auch für Garagen. Für die dichte
Gebäudehülle – also Wände und Dach – zeichnet der Garagenbauer Verantwortung.
Interessant wird es aber bei dem Thema Regenwasser. Denn das muss natürlich
auch irgendwo hin – und zwar möglichst weit weg von der Garage. Für den
Garagenbauer hört das Thema Regenwasser mit dem Anbringen einer Regenrinne und
eines Fallrohres auf. Für uns fängt das Thema genau an der Stelle an. Wohin mit
dem Wasser?
Da wir einen Gartenbrunnen haben und so das Regenwasser der
Garage nicht sammeln müssen, habe ich mich für einen Sickertunnel entschieden.
Das ist eine Art geschlitzter Plastikkorb, der in der Erde verbuddelt wird. Das
Funktionsprinzip ist einfach. Wasser läuft über ein Rohr hinein und kann in
Ruhe nach unten (da ist der Tunnel offen) oder durch die Schlitze in der Seite in
den Boden versickern. Für unsere Garage (und Sickerfähigkeit des Bodens)
benötigen wir einen Tunnel mit ca. 1.200 Liter Auffangvolumen. Das ergibt eine
Tunnellänge von knapp 5 Metern.
Kategorie:
Außenanlagen,
Entwässerung,
Erdarbeiten,
Garage
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