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Freitag, 4. November 2016

Neues von der Lichtvoute

Da wir immer mal wieder „Leerlauf“ haben, weil jenes oder dieses noch nicht von den Handwerkern fertiggestellt worden ist, nutzen wir die Zeit unsere Lichtvoute fertig zu bauen. Die abgerundeten Ecken hatte ich ja schon vor Wochen gebastelt und auch das Grundgerüst ist bereits seit längerem installiert.
 
Die Beleuchtete Sofawand. Oben kommt jetzt die Voute noch drüber.
   

Freitag, 14. Oktober 2016

Sicher ist sicher ...

Flachdächer (oder flach geneigte Dächer) sind nicht so fehlertollerant wie z.B. Satteldächer. Ist es dann noch ein Warmdach (also ohne Hinterlüftung), muss man sehr genau arbeiten. Eine mögliche Fehlerquelle die zu Bauschäden führen kann, ist durchhängende Dämmung, so dass sich zwischen Dämmung und Dachhaut eine Luftschicht bildet. Warum das nicht gut ist? Feuchtigkeit diffundiert während des Winters in das Dach und im Sommer wieder raus. Man tolleriert also eine gewisse Feuchte im Dachaufbau. Hat man jetzt eine Luftblase, so sammelt sich die feuchte Luft dort und kondensiert an der kältesten Stelle und Wasser tropft gesammelt auf eine Stelle der Dämmung. Hier könnte sich jetzt ein Schaden bilden. Bei einem intakten Dach hingegen gibt es diese Luftblasen nicht. Die Feuchtigkeit ist in der Dämmung relativ gleichmäßig gefangen. Eine gesammelte Auskondensierung an einer Stelle gibt es nicht.
  
Unser Dachaufbau.
   

Samstag, 8. Oktober 2016

Eine Lichtvoute für Spots und Ambiente

Menschen brauchen Licht zum leben. Besonders abends ist Licht von Vorteil. Um ausreichend Helligkeit in unsere Küche und ins Wohnzimmer zu bekommen, bauen wir uns eine Lichtvoute, welche Spots aufnehmen soll. Zusätzlich soll sie ein schönes indirektes Licht an die Decke werfen. Das ganze wird wie üblich, natürlich mal wieder mit Trockenbau realisiert. Also Profile an die Wand bringen, Platten dran schrauben, spachteln und tapezieren. Klingt eigentlich ganz einfach, wenn da nicht der „Sonderwunsch“ von Janet wäre. Anfang und Ende der Voute sollen abgerundet sein. Abgerundet? Wie bitte soll ich denn Rundungen mit Gipsplatten herstellen? Na ja, mit ein bisschen basteln wird es schon irgendwie gehen.
    
Gipskarton einritzen, dann kann man ihn biegen.
       

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Bauen in der Sauna

Nachdem unser Estrich gut eine Woche in Ruhe trocknen konnte, war er anschließend begehbar und ich konnte mich so langsam an die nächsten Arbeiten wagen. Auf den Plan stand eine Trockenbauumbauung unserer geplanten Küchenschränke.
  
An sich ist Trockenbau für mich kein Problem. Profile stellen, beplanken, spachteln, schleifen, tapezieren und fertig ist die Wand. Hier allerdings gab es ein kleines Handicap, denn der Estrich wurde mit dem sogenannten Funktionsheizen einem Stresstest unterzogen. Mögliche Risse, die durch Spannungen innerhalb des verlegten Estrichs entstehen, können so ohne Probleme noch ausgebessert werden. Würden die Risse hingegen erst bei fertiggestellten Bodenbelegen entstehen, hätte dies Risse im Bodenbelag (Fliesen) zur Folge. Um dies zu Vermeiden wird der Estrich also einmal extrem aufgeheizt. Dabei wird die Temperatur schrittweise bis auf 45°C erhöht und dann mehrere Tage gehalten, bis schließlich die Temperatur langsam wieder gesenkt wird. Bedenkt man, dass durch den Estrich noch eine Menge Feuchtigkeit im Haus ist, ergibt dies ein feuchttropisches Klima. Ideal also, um eine Trockenbauwand zu stellen.
   
In der Spitze sogar 46°C.

Donnerstag, 22. September 2016

Neues von unserer freistehenden, halbhohen TV-Wand

Während der Estrich langsam trocknet, habe ich zwischenzeitlich damit begonnen unsere halbhohe Trockenbauwand fertig zu machen. Dazu habe ich den Innenraum mit Dämmung vollgestopft. Dämmung? Ja Dämmung. Hier dient sie aber nicht zur Wärmedämmung, sondern eher für eine Art Schallschutz. Denn an die Wand kommen ja auch die Surroundboxen. Eine hohle Wand könnte hier bei bestimmten Tonfrequenzen evtl. leichte Dröhngeräusche von sich geben. Eine voll gedämmte Wand verhält sich hingegen hoffentlich „Soundneutral“.
  
"Sounddämmung"
   

Freitag, 5. August 2016

Herausforderung freistehende, halbhohe Trockenbauwand

Große Fensterfronten sind schön. Sie machen Räume hell und freundlich und durchfluten sie mit Licht. Leider haben große Glasflächen aber auch einen Nachteil – es fehlt an Wandfläche. So stellten wir uns bei der Hausplanung die Frage: Wohin mit dem Fernseher? Etliche Stunden haben wir damit verbracht kleine Papierschnipsel (maßstabsgerechte Zeichnungen von Möbeln) auf einem Grundriss hin und her zu schieben. Am Ende entwickelten wir unsere Speziallösung: Eine halbhohe und freistehende Wand. Diese dient zum einen als Raumteiler zwischen Essbereich und Wohnzimmerbereich und zum anderen soll an ihr der Fernseher hängen. Und genau hier ist dann auch schon das Problem. Ein großer Fernseher bringt in der Regel ein großes Gewicht mit sich. Ok, zu Röhrenzeiten war dies noch um einiges höher. Aber auch Flachschirme sind nicht unbedingt Leichtgewichte. Die Herausforderung ist also, nicht nur eine freistehende Wand zu bauen. Vielmehr muss diese so stabil sein, dass unser 50-Zöller auch sicher daran hängt.
  
Das eine normal konstruierte Trockenbauwand hier nicht taugt, war mir sofort klar. Hier musste eine „Speziallösung“ her. Das wichtigste Element dabei spielen zwei Stahlpfosten. Dafür habe ich zwei Torpfosten aus dem Bauhaus zweckentfremdet. Diese wurden einfach mit jeweils vier Bodenankern auf der Bodenplatte verschraubt. Leider ergab sich hier dann auch schon das erste Problem. Dadurch, dass die Bodenplatte gegen Wasser von unten mit Dachpappe abgedichtet wurde, waren die Standflächen der Pfosten nicht mehr zu 100% eben. Besonders tragisch war, dass genau unter einem Pfosten sich zwei Dachpappebahnen überlappten. Im Resultat standen die beiden Pfosten jetzt nicht ganz senkrecht, sondern irgendwie ganz leicht schief. So ein Mist!
   
Die tragenden Pfosten stehen.
  

Montag, 25. Juli 2016

Juhu - es geht weiter


Nachdem die letzten Wochen etwas Ruhe auf unserer Baustelle eingekehrt war, ging es in der letzten Tagen wieder ordentlich voran. Bereits am Dienstag gab es Bewegung im Haus. Der Trockenbauer war da und hatte angefangen das Dach zu dämmen. Im Standard werden 20cm Dämmung verwendet. Für ein Flachdach, welches im Verhältnis zu seiner Fläche der Sonne stärker ausgesetzt ist als ein Satteldach ist das natürlich zu wenig. Die Planerin hatte die Dämmung deshalb bereits auf 24 cm gesetzt. Letztendlich haben wir dann auf Anraten des Dachdeckers nochmal 2 cm drauf gepackt, damit ein Durchhängen der Dämmung zwischen den Sparren vermieden wird.
 
Bereits angefangen zu dämmen.