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Sonntag, 27. November 2016

Tapete aus China = ganz großer Mist

Tapete aus China = ganz großer MistFür unseren Flur haben wir uns eine wunderschöne Vliestapete aus dem Internet bestellt. Damit sollte unser Flur ein kleines Highlight werden. Die paar Quadratmeter Vliestapete an die Wand bringen sollte ja kein Problem mehr sein. Wand einkleistern und Tapete drauf kleben. Fertig. So dachte ich zumindest. Bereits bei der ersten Bahn stellte ich fest, dass hier irgendetwas nicht stimmt. Nach einer weiteren Bahn war mir die Sache ganz schnell klar. Die angebliche Vliestapete ist keine Vliestapete, sondern eine ganz normale Papiertapete. Legt man sie auf die gekleisterte Wand, quillt die Tapete auf und längt sich. Im Ergebnis gibt das dann Falten. So ein Scheiß. Hatte ich nicht erst vor kurzen mit der Papiertapete (Motivtapete) bei den Kindern gekämpft. Nun muss ich mich also hier wieder mit so ein Mist abquälen. Wahrscheinlich ist der chinesische Macher der Tapete der Bruder vom Polen, der die Motivtapeten gemacht hat. So ein Rotz hab ich schon lange nicht mehr verarbeitet. Mit dem Cuttermesser die nasse Tapete schneiden? Fehlanzeige, geht nicht, reißt nur.
  
Sieht trotzdem gut aus - unsere Tapete im Flur.
   

Montag, 14. November 2016

Ich werde Gerüstbauer

Tapezieren, streichen, tapezieren, streichen. Das waren so im Großen und Ganzen die Tätigkeiten der letzten Tage. Bei normalen Zimmern ist das an sich ja auch kein Problem. Problematisch hingegen wird es im Treppenhaus. Zwei Vollgeschosse ergeben reichlich 5 Meter Höhe. Wie tapeziert und streicht man das? Wenn unsere Treppe eingebaut ist, käme man an viele Stelle ran – aber nicht an alle. Da dann mit Leitern zu arbeiten wäre mir zu gefährlich. Deshalb muss das ganze geschehen, noch bevor unsere Treppe eingebaut wird. Doch auch hier stellt sich die Frage, wie man sicher an alle Stellen ran kommt? Mit einer Leiter? Möglich, aber doch recht wacklig und die wegrutsch und umkipp Gefahr ist doch recht groß. Die Lösung heißt Kleingerüst. Und hier kommt der Geräteverleih von Bauhaus mal wieder ins Spiel. Denn bei Bauhaus gibt es solch ein Kleingerüst zum Ausleihen (Obi oder Toom bieten nur Leitern an).  

Da unser Bauhaus das Gerüst leider bereits verliehen hatte, blieb mir nichts anderes übrig, als mir das Gerüst beim Bauhaus in Wildau auszuleihen. Für eine Woche habe ich mir das Gerüst geliehen. Die Kosten dafür liegen mit knapp 100 EUR weit unter anderen Leihmöglichkeiten (und das trotz der zusätzlichen Spritkosten für die beiden Fahrten nach Berlin).
  
Gerüst steht - jetzt kann tapeziert werden.
   

Dienstag, 18. Oktober 2016

Hurra, die Trockenbauer sind fertig

Nachdem wir nun zwei Wochen Urlaub mehr oder weniger sinnfrei vergeudet haben, sind die Trockenbau jetzt endlich fertig und wir können mit unseren Malerarbeiten beginnen.
  
Ein Kinderzimmer.

Montag, 10. Oktober 2016

Urlaub für Malerarbeiten und nischt haut hin

Laut unserem Bauvertrag gehören die Malerarbeiten zu den Tätigkeiten, die wir ausführen müssen. Kein Problem. Man nimmt sich einfach Urlaub zu der Zeit, wo laut Bauablaufplan die Malerarbeiten stattfinden sollen. Gesagt, getan. Das Problem an der Sache ist jedoch, dass der Bauablaufplan mal wieder für den Arsch ist. In weiser Voraussicht haben wir unseren Urlaub bereits eine Woche nach hinten verschoben. Wie sich nun jedoch raus stellt, war dies nicht genug, denn als wir mit den Malerarbeiten beginnen wollen, gibt es im Haus noch nichts zu malern. Der Trockenbauer hat nämlich gerade erst begonnen die Wände zu schließen. Zeitlich wird er für alles aber zwei Wochen brauchen. Zwei Wochen, wo wir nicht wie geplant tapezieren können. Schöne Scheiße ist das mal wieder.
  
Halt, ganz untätig müssen wir jedoch nicht sein. Es gibt ja ein Zimmer wo kein Trockenbau von Nöten ist – das Fotozimmer. Eigentlich das Zimmer, welches tapeziertechnisch am unwichtigsten ist. Nun gut, nehmen wir es halt als Übungsdurchgang für die anderen Zimmer.
  
Erst die Decke tapezieren ...
    

Mittwoch, 20. Juli 2016

Wir nutzen die Wartezeit

Damit die Zeit, während wir auf die Fenster warten, nicht sinnlos verstreicht, haben wir bereits angefangen die Decke des Erdgeschosses zu bearbeiten. Nun könnte man eigentlich meinen, was es denn da noch zu bearbeiten gibt? Die Decke ist doch soweit eigentlich fertig – Tapete drauf und gut. Nein, ganz so einfach ist das leider nicht. Zum einen gibt es konstruktionsbedingt doch recht starke Deckenfugen zwischen den einzelnen Platten. Zum anderen haben die Platten an der Unterseite eine Art Beschichtung (vom gießen) welche zum malen oder tapezieren eher suboptimal ist. Mit anderen Worten: Die Beschichtung muss ab und die Fugen müssen gespachtelt werden.
 
Liks geschliffen - rechts noch ungeschliffen.