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Dienstag, 20. Dezember 2016

Küchen-Feintuning

Nach unserem Einzug warten nun noch 1000 kleine Dinge auf uns, die alle erledigt werden wollen. Zunächst stand die Küche auf dem Programm. Zwar haben wir eine wunderschöne Küche, doch die wirklichen Highlights liegen bekanntlich im Detail. Und Details fangen bei mir mit den Kabeln an. Schon bei der Planung der Küche wurden wir oft gefragt, ob uns die Steckdosen reichen und warum wir in der Küchenzeile keine Dose geplant haben. Die Antwort ist simpel – Ich mag keine Kabel. Stehen Toaster, Wasserkocher, Kaffeemaschine und Milchaufschäumer nebeneinander, braucht man zum einen 4 Steckdosen. Zum anderen geht diese Aufstellung aber auch mit einer Menge Kabeln einher. Meist stauen diese sich dann hinter den Geräten zu einem heillosen Durcheinander an. Nein, das wird es hier nicht geben. Um dies zu bewerkstelligen müssen Steckdosen und Kabel aus dem Sichtfeld einfach verschwinden. Natürlich habe ich dies von Anfang an geplant. So verschwinden die Kabel der Geräte einfach durch eine Kabeldurchführung in die Wand. Dort befindet sich jetzt ein Verteiler, der an einer Steckdose in Bodennähe hängt. Im Resultat haben wir nun eine saubere und aufgeräumte „Technikecke“. Keine Steckdosenbatterie - keine Kabel.
   
Eine ordentlich aufgeräumte Geräteecke.

   

Dienstag, 15. November 2016

Stress und lange Nächte – Die Küche kommt

Wer ein Haus baut, hat einen Plan. Das dumme an solchen Plänen ist, dass man sie ändern kann und sie meist nicht hinhauen. So hatte ich geplant, dass unsere Küche nächste Woche kommt. Bis dahin hätte ich alle Wände in Ruhe gestrichen und dann anschließend am Wochenende das Laminat (zumindest im Küchenbereich) verlegen können. Doch wie es im Leben so ist: Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt. Denn telefonisch avisierte mir letzte Woche die Küchenaufbaufirma, dass sie schon am Mittwoch kommen würde. Später hätten sie keine freien Termine. Mein Argument, dass noch kein Laminat liegt, ich das Laminat noch nicht einmal hier hab, interessierte das Aufbauteam herzlich wenig. Entweder Mittwoch oder erst im nächsten Jahr. Na super! Nächstes Jahr geht ja mal gar nicht! Also dann Mittwoch.
 
So soll sie mal aussehen.

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Bauen in der Sauna

Nachdem unser Estrich gut eine Woche in Ruhe trocknen konnte, war er anschließend begehbar und ich konnte mich so langsam an die nächsten Arbeiten wagen. Auf den Plan stand eine Trockenbauumbauung unserer geplanten Küchenschränke.
  
An sich ist Trockenbau für mich kein Problem. Profile stellen, beplanken, spachteln, schleifen, tapezieren und fertig ist die Wand. Hier allerdings gab es ein kleines Handicap, denn der Estrich wurde mit dem sogenannten Funktionsheizen einem Stresstest unterzogen. Mögliche Risse, die durch Spannungen innerhalb des verlegten Estrichs entstehen, können so ohne Probleme noch ausgebessert werden. Würden die Risse hingegen erst bei fertiggestellten Bodenbelegen entstehen, hätte dies Risse im Bodenbelag (Fliesen) zur Folge. Um dies zu Vermeiden wird der Estrich also einmal extrem aufgeheizt. Dabei wird die Temperatur schrittweise bis auf 45°C erhöht und dann mehrere Tage gehalten, bis schließlich die Temperatur langsam wieder gesenkt wird. Bedenkt man, dass durch den Estrich noch eine Menge Feuchtigkeit im Haus ist, ergibt dies ein feuchttropisches Klima. Ideal also, um eine Trockenbauwand zu stellen.
   
In der Spitze sogar 46°C.

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Küche bestellt



Es ist geschafft. Das Thema Küche kann fürs erste zu den Akten gelegt werden. Ein Ende haben die unzähligen Besuche in Küchencentern, das all abendliche Wälzen von Katalogen, das Feilen an den Plänen. Ja, es ist geschafft – wir haben eine Küche bestellt. Und ich glaube sagen zu können, dass alle Beteiligten zufrieden sein können. Janet bekommt Ihre Küche in Cappuccinofarbe, ich bekomme etwas Hightech und eine Kochinsel ist auch dabei. Nur beim Preis werden wir wohl etwas über Budget liegen. Warum werden? Den genauen Endpreis können wir nämlich noch nicht sagen, da wir die Elektrogeräte selbst besorgen werden. Wir hoffen so, in der Zwischenzeit bei einem Schnäppchen zuschlagen zu können (Idealo Preiswecker) und so noch den ein oder anderen Euro zu sparen.
   
Sieht doch ganz schick aus.