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Donnerstag, 19. Januar 2017
Unsere Garage steht … endlich!
Eine Neven-Ending-Story ist nun doch endlich abgeschlossen.
Unsere Garage steht. Fing schon alles mit einem total vermurksten Fundament an,
zog sich die Serie der Pannen ständig weiter. So sollte die Garage ja schon
bereits im Herbst letzten Jahres aufgebaut werden. Dies war jedoch durch die
längere Standzeit des Gerüstes nicht möglich gewesen. Also wurde der
Aufbautermin auf Anfang Dezember verschoben. Eine Woche vor Aufbautermin habe
ich zur Sicherheit noch einmal beim Hersteller angerufen und nachgefragt, ob
alles soweit in Ordnung sei. Die Antwort: „Ja, alles super, mach dir keine
Sorgen, Garage wird nächste Woche aufgebaut.“ Der Schock kam dann jedoch am
Montag der Aufbauwoche. Im Posteingang eine E-Mail der Garagenfirma. „Aufgrund
des schlechten Wetters der vergangenen Wochen haben wir Rückstau beim Aufbau,
so dass sich der Termin bis Anfang Januar verschiebt … bla bla …“ Bitte was?
Schlechtes Wetter? Rückstau? Letzte Woche beim Telefonat wurde davon nichts
erwähnt! Ich hatte zu diesem Zeitpunkt aber schon einen ganz anderen Verdacht
….
Sonntag, 27. November 2016
Tapete aus China = ganz großer Mist
Tapete aus China = ganz großer MistFür unseren Flur haben wir uns eine wunderschöne Vliestapete
aus dem Internet bestellt. Damit sollte unser Flur ein kleines Highlight
werden. Die paar Quadratmeter Vliestapete an die Wand bringen sollte ja kein
Problem mehr sein. Wand einkleistern und Tapete drauf kleben. Fertig. So dachte
ich zumindest. Bereits bei der ersten Bahn stellte ich fest, dass hier irgendetwas
nicht stimmt. Nach einer weiteren Bahn war mir die Sache ganz schnell klar. Die
angebliche Vliestapete ist keine Vliestapete, sondern eine ganz normale
Papiertapete. Legt man sie auf die gekleisterte Wand, quillt die Tapete auf und
längt sich. Im Ergebnis gibt das dann Falten. So ein Scheiß. Hatte ich nicht
erst vor kurzen mit der Papiertapete (Motivtapete) bei den Kindern gekämpft.
Nun muss ich mich also hier wieder mit so ein Mist abquälen. Wahrscheinlich ist
der chinesische Macher der Tapete der Bruder vom Polen, der die Motivtapeten
gemacht hat. So ein Rotz hab ich schon lange nicht mehr verarbeitet. Mit dem
Cuttermesser die nasse Tapete schneiden? Fehlanzeige, geht nicht, reißt nur.
Freitag, 25. November 2016
Die Bodenbeläge müssen verlegt werden – natürlich nicht ohne Probleme
Nachdem wir fast alle Zimmer endlich fertig tapeziert und
gestrichen haben, ist es nun höchste Zeit die Bodenbeläge zu verlegen. Einen
kleinen Teil hatte ich in meiner Nachtschicht für die Küchenaufstellung ja
schon gelegt. Als nächstes standen die Teppiche im Obergeschoß an. Dazu hatten
wir uns schon vor Wochen überlegt, was für einen Teppich welches Zimmer
bekommen soll. Natürlich müssen die Belege ja auch zu dem restlichen Thema des
jeweiligen Zimmers passen. Deshalb war für Cody ein Autoteppich mit einem
Cars-Motiv vorgesehen. Den erstanden wir problemlos bei Hammer. Doch damit
hörte unsere Einkaufstour auch schon wieder auf. Denn der Teppich, den sich
Courtney für Ihr Zimmer ausgesucht hatte war bereits reserviert. Der kläglichen
Rest der Rolle würde wohl nur als „Läufer“ dienen – nicht aber als
vollflächiger Teppich.
Sonntag, 18. September 2016
Mal wieder ein paar Mängel entdeckt
Wo gebaut wird, da gibt es Mängel. Das Thema ist uns ja
inzwischen hinlänglich bekannt. Und natürlich finde ich bei uns gefühlt täglich
irgendwelche Mängel. Am kuriosesten fand ich aber die Fensterbank, die irgendein
Scherzkeks an die Hauseingangstür angebaut hatte. So etwas hatte nicht nur ich
bisher nicht gesehen, auch der Bauleiter (in Vertretung derzeit Herr Niendorf)
traute seinen Augen nicht. Feinsäuberlich untermauert und handwerklich perfekt
ausgeführt wurde die Fensterbank an die Haustür angesetzt. Nur wozu? Was hat
der Mensch sich dabei gedacht? In der Regel wird bis an die Tür gepflastert
oder gefliest. Aber eine Fensterbank? Nee, die musste wieder ab. Lustiger weise
fehlte uns zur selben Zeit aber noch eine Fensterbank bei unserem Esszimmerfenster. Warum also
hier eine fehlte und dort eine angebaut wurde – das wird wohl für immer ein Rätsel bleiben. Inzwischen wurde die Fensterbank an der Eingangstür wieder entfernt und die noch fehlende Fensterbank ergänzt.
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Estrich,
Fenster,
Probleme,
Sanitärinstallation
Freitag, 12. August 2016
Unser Garagenfundament – eine Never-Ending-Story
Erinnert Ihr euch noch an unser Garagenfundament? Genau,
jenes, welches zu nah am Haus gebaut wurde und welches zudem direkt in den Zaun
zum Nachbarn läuft. Hier musste ja noch eine Ausbesserung her. Dazu habe ich
mich vor ein paar Tagen mit dem Tiefbauer und ISAHR getroffen, um gemeinsam
eine Lösung zu erarbeiten. Das Problem ist, dass nach meiner Meinung hier
eindeutig Fusch von der Baufirma vorliegt, diese das aber nicht einsehen will
und mit fadenscheinigen Ausreden daher kommt. Was also tun? Natürlich könnte
ich mein recht durchsetzen und den juristischen Weg gehen. Ich bin mir sicher,
dass ich Recht bekommen würde und Derdulla (der Bauunternehmer) mit wehenden
Fahnen unter gehen würde. Doch was wären die Folgen daraus? Ich müsste auf
unsere Garage noch sicher ein Jahr oder länger warten, da solche Verfahren doch
meist ziemlich zeitintensiv sind. Welche Alternative habe ich? Durch ISAHR
(hier als Schlichter) wurde der Kompromiss vorgeschlagen, dass Derdulla das
Fundament ausbessert und die Kosten 50/50 getragen werden. Tja, da wir nicht
noch ewig auf die Garage warten wollen, haben wir den Kompromiss zugesagt, so
dass das Fundament so schnell wie möglich ausgebessert wird und wir dann unsere
Garage nach dem entsprechenden neuen Maß bestellen können.
Montag, 25. Juli 2016
Juhu - es geht weiter
Nachdem die letzten Wochen etwas Ruhe auf unserer Baustelle eingekehrt war, ging es in der letzten Tagen wieder ordentlich voran. Bereits am Dienstag gab es Bewegung im Haus. Der Trockenbauer war da und hatte angefangen das Dach zu dämmen. Im Standard werden 20cm Dämmung verwendet. Für ein Flachdach, welches im Verhältnis zu seiner Fläche der Sonne stärker ausgesetzt ist als ein Satteldach ist das natürlich zu wenig. Die Planerin hatte die Dämmung deshalb bereits auf 24 cm gesetzt. Letztendlich haben wir dann auf Anraten des Dachdeckers nochmal 2 cm drauf gepackt, damit ein Durchhängen der Dämmung zwischen den Sparren vermieden wird.
Kategorie:
Dach,
Fenster,
Lüftungsanlage,
Probleme,
Trockenbau
Montag, 11. Juli 2016
Erdwärmesonde verlegt
Da wir noch immer auf unsere Fenster warten, passiert
derzeit auf unserer Baustelle nicht so viel. Am vergangenen Dienstag sollten
laut Aussage des Bauleiters die Maurer wieder kommen und die Restarbeiten am
Dach (Sparrenlöcher zu machen und Attika vorn und hinten hoch mauern). Da waren
sie – gemacht haben sie aber nichts. Sie haben lediglich die noch benötigten
Steine vor das Haus abgestellt.
| Attika nun endlich auch hochgemauert. |
| Sparrenlöcher geschlossen. |
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Dach,
Erdarbeiten,
Erdwärme,
Heizung,
Probleme
Mittwoch, 15. Juni 2016
Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser!
In den letzten Tagen ist wieder Bewegung auf unsere
Baustelle gekommen. Der Dachdecker hat angefangen den Dachstuhl aufzubauen. Als
ich gestern nach Feierabend den Fortschritt auf der Baustelle begutachtet habe,
habe ich festgestellt, dass die Deckenbalken auf der einen Seite des Hauses hinaus
stehen. Hmmm … komisch …. Eigentlich haben wir doch ausgemacht, dass wir eben
keinen Dachüberstand haben. Dafür haben wir doch extra mit Bauingenieurin,
Dachdecker und Herr Niendorf zusammen gesessen. Wieso stehen da also Balken
über das Haus? Selbst wenn man sie dicht am Haus absägen würde, wäre das ja
irgendwie Murks, da man sie immer noch sehen würde bzw. sie nur durch eine
dünne Schicht Putz überdeckt wären (Thema Materialmix und Rissbildung). Hier
kann also nach meiner Meinung etwas nicht stimmen.
Freitag, 20. Mai 2016
Mal wieder Probleme auf der Baustelle
Heute sollt unsere Zwischendecke gegossen werden. Tja, aber
wie es beim Bau nun mal so ist, kommt es erstens anders und zweitens als man
denkt. Was war passiert? Eigentlich fing alles schon letzten Freitag an, als
die Decke geliefert wurde. Denn da dachten die Bauarbeiter noch, dass die Decke
am Montag gegossen wird. Sie wunderten sich nur, dass die Deckenelemente so
viele Löcher haben. Wozu die wohl gut sind? Die Antwort darauf ist relativ
einfach. Durch die Öffnungen kommen die Zu- und Abluftventile der Lüftungsanlage.
Öhhhmmm Moment mal …. Lüftungsanlage? Müssen denn da nicht noch irgendwelche
Rohre in die Decke? Genau – die Lüftungsrohre müssen noch in die Decke. Und
zwar BEVOR die Decke mit Beton aufgefüllt wird. Also Kommando zurück und den
Beton erst für diesen Freitag bestellt. Das gibt den Lüftungsbauer genug Zeit
die nötigen Rohre zu legen.
| Im Technikraum läuft alles zusammen. |
Montag, 2. Mai 2016
Der Stein des Anstoßes
Gestern habe ich auf der Baustelle eher durch Zufall ein
paar Maße nachgemessen. Klar, Fenster und Türen misst man sowieso. Zumal wir da
ja im Vorfeld mit unserer Bauingenieurin ja eh schon so unsere Probleme hatten.
Diesmal habe ich jedoch die Begrenzungswand unseres Küchenblocks nachgemessen.
Und was mir da das Maßband angezeigt hat, jagte mir glatt einen Schock durch
die Knochen. Die Wand war 70 cm lang! Oh nein … die soll doch nur 60 cm sein!
Unsere Küche soll doch bündig mit der Wand stehen – und nicht, dass die Wand 10
cm über die Küchenfront hinaus ragt.
Ein Blick in den Bauplan brachte erste Erkenntnisse. Die
Maurer haben die Wand so gebaut, wie es im Plan steht. Na toll, da is mir also
eine Maßangabe bei der Kontrolle des Planes durch die Lappen gegangen. Ich war
mir aber sicher, dass die Wand ursprünglich auf 60cm geplant war und ich auch
schon Zeichnungen mit diesem Maß gesehen habe. Und tatsächlich, bei meiner
Recherche konnte ich feststellen, dass in den ersten Entwürfen der
Bauingenieurin noch alles gepasst hat. Erst im Laufe der diversen Änderungen
hat sie dieses Maß auch einfach mal geändert. Warum eigentlich? Niemand hat es
gesagt, dass sie es tun soll? Wie dem auch sei, die Wand ist 10 cm zu lang und
zum Teil hab ich halt mit Schuld, weil ich es im Plan nicht gesehen hab. Jetzt
muss eine Lösung her.
Gleich heute Morgen bin ich zur Baustelle gefahren (unter
anderem ja auch, weil ich den Sprenger umstellen muss) und habe hier direkt mit
dem Vorabreiter gesprochen. Die Lösung war dann schnell besprochen. „Dann
schneiden wir hier halt 10 cm wieder ab. – Alles kein Problem.“ Na Gott sei
Dank! Als ich dann heute Abend wieder auf der Baustelle eintraf, war unsere Wand 10 cm kürzer und so, wie sie eigentlich hätte sein sollen. Damit ist Janets Küche gerettet und ich kann wieder ruhig schlafen. Was für eine Aufregung an einem Montag.
In den nächsten Tagen wird jetzt übrigens erstmal nichts auf der Baustelle passieren. Die Zwischendecke hat wohl Lieferschwierigkeiten und kommt nun erst nächste Woche Donnerstag.
| Jetzt passt es. Puhhh .... |
In den nächsten Tagen wird jetzt übrigens erstmal nichts auf der Baustelle passieren. Die Zwischendecke hat wohl Lieferschwierigkeiten und kommt nun erst nächste Woche Donnerstag.
Freitag, 22. April 2016
Baubesprechung und Probleme
Freitags ist ab heute immer Baubesprechungstag. Dazu treffe
ich mich dann mit den Verantwortlichen der entsprechenden Gewerke und unseren
Bauleiter auf der Baustelle, schauen uns den Baufortschritt an und besprechen
die nächsten Schritte und, wenn es sein muss, auch Probleme.
Leider ist mir heute aufgefallen, dass es mit dem (bereits
gegossenen) Streifenfundament der Garage zu einem Problem kommen könnte.
Geplant ist, dass unsere Garage (Breite 6,40m) in direkter Grenzbebauung zum
Nachbarn errichtet wird. Dabei verläuft sie leicht schräg zum Zaun. So weit der
Plan. Das zum Bau der Garage nötige Fundament ist umlaufend 1 cm kleiner, so
dass die aufgesetzte Garage dann am Ende einen Zentimeter über das Fundament
ragt. Für den Bau bedeutet dies, dass das Fundament einen cm Platz zum Nachbarn
haben muss. Tja, was ich aber gesehen habe sieht leider nicht danach aus. Die
vordere Ecke des Fundamentes (die Ecke, welche der Grundstücksgrenze am
nächsten liegt) liegt genau an der Rasenbegrenzung vom Nachbarn an. Rechne ich
jetzt noch den cm der Garage hinzu, steht die Garage am Ende da, wo unser
Nachbar sein Rasenstein bzw. seinen Zaun hat.
| Das Fundament läuft vorne direkt an den Randstein. |
Die Bodenplatte liegt - am Dach wird noch geplant
Am Anfang eines Baus passiert optisch immer recht viel und
es geht Schlag auf Schlag. Jeden Tag wenn man an die Baustelle kommt, kann man
neue Sachen entdecken und den Baufortschritt bewundern. Wo bei uns am Anfang
der Woche noch eine vorbereitete Baugrube war, liegt heute unsere Bodenplatte. Nicht
erkennbar sind zudem die Streifenfundamente/Frostschürze, welche sich zusätzlich noch unter
der Platte befinden.
| Erst die Frostschürze bzw. das Streifenfundament 80cm tief gießen, ... |
| ... dann alles schön glatt machen... |
| ... und zum Schluß die Bodenplatte gießen. |
Kategorie:
Dach,
Erdarbeiten,
Fundament,
Planung,
Probleme
Dienstag, 12. April 2016
Amtlicher Baubeginn
Seit heute dürfen wir offiziell Bauen, denn der Baubeginn ist jetzt beim Bauamt
angezeigt. Unsere Tiefbaufirma hat auch gleich kräftig los gelegt und unsere
Baugrube ausgehoben. Jetzt kann man schon gut erkennen, wo später das Haus
stehen wird. Aufgrund des
Bodengutachtens, welches uns Schutt und Dreck im Untergrund vorausgesagt hat,
müssen wir die Grube ja um einiges tiefer ausheben als es normalerweise getan
wird. (Deshalb haben wir jetzt hier auch ein Loch, wo man fast schon einen
halben Keller rein bauen könnte.) Anschließend wird verdichtet und wieder
aufgefüllt, so dass am Ende eine normale Tragfähigkeit gegeben ist. Ein Haufen
Arbeit also, um aus unseren Bauschutthalde eine ordentlich Baugrundlage zu
schaffen.
| Abgesteckt und bereit zum Ausbaggern. |
![]() |
| Hier soll mal unser Haus stehen. |
Mittwoch, 9. März 2016
Gute Nachrichten – schlechte Nachrichten
Eine E-Mail von der Stadtverwaltung liegt in meinem
Postfach. Mit etwas flauem Gefühl im Magen habe ich die Mail dann geöffnet.
Unterlagenanforderung war so ziemlich das erste, was ich gelesen habe. Na toll
– was denn jetzt noch? Da unsere Garage ja eine Befreiung vom Bebauungsplan
erfordert, müssen noch die Nachbarn um Erlaubnis gefragt werden. Nur wenn die zustimmen, gibt’s auch eine Baugenehmigung. Dazu müssen die Nachbarn lediglich
an mehreren stellen im Bauantrag unterschreiben. Herr Niendorf (mit dem ich
dann gleich mal in der Mittagspause telefoniert habe) wird dazu einen Termin
bei den Nachbarn machen, wo ich dann die Unterschriften einholen werde. Bei
meinem Telefonat mit dem Bauamt konnte ich aber erfahren, dass die bisherig
eingegangenen Stellungnahmen nichts zu beanstanden haben und nun mehr oder
weniger nur noch alles von den Nachbarn abhängt. Na das sollte doch keine große
Hürde mehr sein.
Ärgerlicher indes ist aber, dass der Grundstücksverkäufer
den Geldeingang noch nicht beim Notar bestätigt hat. Is ja auch erst zwei
Monate her – da kann man das natürlich noch nicht erwarten. Tzzz. Noch
ärgerlicher ist für mich aber, dass der Notar sich nicht von allein mal rührt.
Hätte ich heute nicht angerufen und mal nachgefragt, würden wir halt weiter
warten. So wird jetzt Herr Niendorf den Verkäufer kontaktieren und die Sache
hoffentlich klären, denn ohne Bestätigung keine Eintragung im Grundbuch.
Dienstag, 9. Februar 2016
Eine Hiobsbotschaft erreicht uns
Mein Telefon klingelt und unsere Bauingenieurin ist dran.
Sie erzählt mir, dass es bei unserem Bodengutachten wohl Probleme gibt. Spätestens
ab dem Wort „Probleme“ hatte ich abgeschaltet und mir vor meinem inneren Auge
die wüstesten Szenarien ausgemalt. Jetzt heißt es erst mal ruhig bleiben und
genau Infos einholen.
Das Telefonat mit der Firma die das Gutachten erstellt
brachte dann Klarheit. Unser Baufeld ist bis zu einer Tiefe von 1,60m mit
Schutt und Müll durchsetzt. Was bedeutet das jetzt für uns? Baustopp bevor es
überhaupt begonnen hat? Finanzieller Ruin? Bauen unmöglich? Nein nicht ganz so
schlimm - Auskoffern ist hingegen angesagt. Und das Ganze bis zu 2m Tiefe!
Kosten: Mindestens 10.000 EUR, welche wir so nicht geplant hatten. Na schöne
Scheiße! Alternativ schlägt die Gutachtenfirma vor, dass man erst mal „nur“
einen Meter auskoffert, dann ordentlich verdichtet und schaut, ob man ein
Fundament für das Haus erstellen kann. Jetzt müssen Bauingenieurin und Statiker
klären, ob die zweite Variante in Frage kommt. Falls ja, dann kämen „nur“
Mehrkosten von ca. 5.000-6.000 EUR auf
uns zu. Wir warten also ab und werden sehen.
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