Freitag, 27. Mai 2016

Endlich ist nun auch die Zwischendecke gegossen



Da der Statiker letzte Woche Kritik an der Verlegung der Lüftungsrohre übte, musste nun am Montag der Lüftungsbauer nochmal ran und die Rohre neu verlegen. Lagen vormals bis zu drei Rohre nebeneinander, sind es nun nur noch maximal zwei. Damit bekommt die Decke die nötige Stabilität und der Statiker ist nun auch zufrieden.
   
Nur noch zwei statt drei Rohre nebeneinander.

Freitag, 20. Mai 2016

Mal wieder Probleme auf der Baustelle



Heute sollt unsere Zwischendecke gegossen werden. Tja, aber wie es beim Bau nun mal so ist, kommt es erstens anders und zweitens als man denkt. Was war passiert? Eigentlich fing alles schon letzten Freitag an, als die Decke geliefert wurde. Denn da dachten die Bauarbeiter noch, dass die Decke am Montag gegossen wird. Sie wunderten sich nur, dass die Deckenelemente so viele Löcher haben. Wozu die wohl gut sind? Die Antwort darauf ist relativ einfach. Durch die Öffnungen kommen die Zu- und Abluftventile der Lüftungsanlage. Öhhhmmm Moment mal …. Lüftungsanlage? Müssen denn da nicht noch irgendwelche Rohre in die Decke? Genau – die Lüftungsrohre müssen noch in die Decke. Und zwar BEVOR die Decke mit Beton aufgefüllt wird. Also Kommando zurück und den Beton erst für diesen Freitag bestellt. Das gibt den Lüftungsbauer genug Zeit die nötigen Rohre zu legen.
 
Die verlegten Lüftungsrohre.

Im Technikraum läuft alles zusammen.

Dienstag, 17. Mai 2016

Unsere Decke wurde endlich geliefert



Nachdem jetzt einige Tage Ruhe auf unserer Baustelle eingekehrt war, weil unsere Deckenplatten nicht Lieferbar waren, ging es kurz vor dem vergangenen Wochenende dann doch noch weiter. So stellten die Bauarbeiter viele Stützpfeiler im Haus auf, die später die dünnen Filigrandeckenelemente abstützen sollen. Noch am Freitag wurden dann auch die Deckenplatten geliefert und nebeneinander auf das Erdgeschoß gelegt. Anschließend haben die Bauarbeiter noch einiges an Metallbewehrungsmatten auf die Decke gepackt.
  
Warten auf die Filigrandeckenelemente.

Der Deckel ist drauf.


Montag, 2. Mai 2016

Der Stein des Anstoßes



Gestern habe ich auf der Baustelle eher durch Zufall ein paar Maße nachgemessen. Klar, Fenster und Türen misst man sowieso. Zumal wir da ja im Vorfeld mit unserer Bauingenieurin ja eh schon so unsere Probleme hatten. Diesmal habe ich jedoch die Begrenzungswand unseres Küchenblocks nachgemessen. Und was mir da das Maßband angezeigt hat, jagte mir glatt einen Schock durch die Knochen. Die Wand war 70 cm lang! Oh nein … die soll doch nur 60 cm sein! Unsere Küche soll doch bündig mit der Wand stehen – und nicht, dass die Wand 10 cm über die Küchenfront hinaus ragt.
  
Diese Wand ragt 10cm zu weit in den Raum.
   
Ein Blick in den Bauplan brachte erste Erkenntnisse. Die Maurer haben die Wand so gebaut, wie es im Plan steht. Na toll, da is mir also eine Maßangabe bei der Kontrolle des Planes durch die Lappen gegangen. Ich war mir aber sicher, dass die Wand ursprünglich auf 60cm geplant war und ich auch schon Zeichnungen mit diesem Maß gesehen habe. Und tatsächlich, bei meiner Recherche konnte ich feststellen, dass in den ersten Entwürfen der Bauingenieurin noch alles gepasst hat. Erst im Laufe der diversen Änderungen hat sie dieses Maß auch einfach mal geändert. Warum eigentlich? Niemand hat es gesagt, dass sie es tun soll? Wie dem auch sei, die Wand ist 10 cm zu lang und zum Teil hab ich halt mit Schuld, weil ich es im Plan nicht gesehen hab. Jetzt muss eine Lösung her.
  
Gleich heute Morgen bin ich zur Baustelle gefahren (unter anderem ja auch, weil ich den Sprenger umstellen muss) und habe hier direkt mit dem Vorabreiter gesprochen. Die Lösung war dann schnell besprochen. „Dann schneiden wir hier halt 10 cm wieder ab. – Alles kein Problem.“ Na Gott sei Dank! Als ich dann heute Abend wieder auf der Baustelle eintraf, war unsere Wand 10 cm kürzer und so, wie sie eigentlich hätte sein sollen. Damit ist Janets Küche gerettet und ich kann wieder ruhig schlafen. Was für eine Aufregung an einem Montag.
     
Jetzt passt es. Puhhh ....
 
In den nächsten Tagen wird jetzt übrigens erstmal nichts auf der Baustelle passieren. Die Zwischendecke hat wohl Lieferschwierigkeiten und kommt nun erst nächste Woche Donnerstag. 
 

Das Rasen ist gesät



Nachdem wir am letzten Wochenende unser Grundstück ordentlich umgegraben haben, folgten diese Woche weitere Schritte zur Rasengestaltung. Am Mittwoch habe ich damit angefangen die aufgelockerte Erde wieder zu begradigen. Dazu habe ich im ersten Arbeitsgang den Boden mit einer Rasenwalze angedrückt. Im Ergebnis hatte ich dann zwar einen verfestigten Boden, dieser glich allerdings eher einer hügeligen Berg- und Talbahn für Hamster. Es hieß also im nächsten Arbeitsgang die kleinen Hügel Abtragen und die kleinen Täler wieder auffüllen.
  
Schneller, schneller ... Juhuuu ...
    

Freitag, 29. April 2016

Das Erdgeschoss steht (fast)


Werden Häuser neu gebaut, weisen sie ein eigenartiges Phänomen auf. Sie wirken winzig! Erscheinen die Räume auf den Bauplänen angenehm groß und geräumig, so empfindet man die gleichen Räume im Rohbau irgendwie viel kleiner. Man könnte meinen, sie seien geschrumpft. Oder haben die Bauarbeiter etwa falsch gebaut und wir bekommen die Zwergenausführung unseres Hauses? Um es vorweg zu nehmen, nein, haben sie nicht. Die Grundmaße passen – alles ist so, wie es sein sollte. Es muss also ein Problem in unseren Köpfen sein, was uns hier einen Streich zu spielen scheint. Wenn ich nicht wüsste, dass das neue Wohnzimmer ein kleines Stückchen größer ist als unser Derzeitiges (die Raumaufteilung ist fast gleich), würde ich glatt behaupten, es sei um eine ganze Ecke kleiner. Natürlich wird sich dieser Eindruck wieder drehen. Wenn erst mal die Wände tapeziert und gestrichen sind, der Bodenbelag liegt und die Möbel aufgestellt sind, wird die Raumwirkung dann auch so sein, wie wir sie uns vorgestellt haben. Doch bis es soweit ist, vergehen noch so einige Wochen. Heute gibt es erst einmal ein paar Bilder von der Entstehung des Erdgeschosses.
   

Die Ecksteine sind gesetzt.

Nun stehen schon die ersten drei Reihen.

So langsam erkennt man eine Form.

Außen ist das Erdgeschoss fast fertig.

Innen fehlen aber noch die Wände.

Na sieht doch schon ganz gut aus.
Ich hab dann mal in der Garage geparkt.

Montag, 25. April 2016

Wir versuchen uns im Gala-Bau



Die Zeit, in der unser Haus am entstehen ist, wollten wir sinnvoll nutzen und schon zu Baubeginn den größten Teil des Grundstückes mit Rasen bepflanzen. So kann dieser nämlich schon in diesem Jahr in aller Ruhe wachsen und gedeihen und eine stabile Grasnarbe ausbilden. Hintergrund dabei ist einfach der, dass Rasen eine gewisse Zeit braucht (mind. vier bis acht Wochen) bis er gewachsen und von Kindern bespielbar ist. Würden wir dies dann erst im nächsten Frühjahr nach unserem Einzug angehen, lägen uns die Kinder das gesamte Frühjahr täglich mit ewigen Quängelrufen „Wann dürfen wir endlich auf den neuen Rasen gehen?“ in den Ohren. Zudem würden die Kinder bis sie den Rasen betreten dürfen ja davor im Dreck spielen. Das wäre für die Beiden an sich nicht schlimm. Jedoch mag ich gar nicht daran denken, wie sie am Tagesende aussehen – schwarz von Kopf bis Fuß. 
 
Um uns also diesen Stress zu ersparen, haben wir uns dazu entschlossen schon jetzt kräftig los zu legen. Anfangen wollte ich dazu am vergangenen Wochenende mit der Vorbereitung des Bodens.  Im Vorfeld hatte unsere Tiefbaufirme ja bereits den Oberboden gegen frische Muttererde getauscht und glattgezogen. Dabei sind sie mit der Baggerschaufel und etwas Druck über die Erde gefahren und haben diese richtig schön glatt gezogen. Doof nur, dass es in der Zwischenzeit mehrmals richtig kräftig geregnet hatte und sich so der Boden gut gesetzt und verdichtet hat. Die glatte Oberfläche war jetzt zu einer harten Kruste mutiert, die man mit einer Harke nur unter größten Kraftaufwand durchdringen konnte. So macht Rasen sähen also keinen Sinn. Für uns hieß es nun also den Boden wieder auflockern, um dann im zweiten Schritt Rasen einbringen zu können. 
   
Nach 4h gerade erst mal 1/4 geschafft.
Mit einem Grubber bewaffnet machte ich mich Samstagmorgen frisch und motiviert ans Werk. Doch leider ließ in Anbetracht des harten Bodens und der schieren Größe der zu bearbeitenden Fläche (mehr als 500m²) meine Motivation schnell wieder nach. Nur sehr langsam konnte ich m² für m² auflockern und die Erde aufbrechen. Eine Knochenarbeit! Am Mittag hatte ich dann ca. ¼ der Fläche geschafft. Geschafft war aber auch ich. Wie sollte ich nur noch drei Mal so viel bearbeiten?