Ganz Früh am Morgen haben Janet und ich uns auf den Weg nach
Lauchhammer gemacht. Es stand für uns die Bemusterung des Bades an. Im Elements
– so heißt der Badtempel – sollten wir uns dann all die schönen Sachen
aussuchen, die ein Bad zur Wohlfühloase machen. Das Dumme an der Sache ist nur,
dass die Preise hier eher Richtung „Mercedes“ gehen – wir uns aber nur „Golf“
leisten wollen. Waschtisch mit Spiegelschrank 3.500 EUR, Spiegelschrank in die Wand eingelassen 2.500 EUR. Äääähmmm nö – dann doch lieber die Kombination aus
dem Bauhaus. Bei den Armaturen haben wir uns für den Standard entschieden. Gut,
solide und bewährt. Natürlich hätte ich gern einen Duschschlauch gehabt, der
sich in der Wand versenken lässt. Aber über 1.000 EUR Aufpreis? Nein Danke. Für die
Glasduschwand will man hiermehr als 600 EUR Aufpreis haben. Auch hier denke ich, lässt
sich eine gute und günstige Alternative im Baumarkt finden. Der einzige „Luxus“
den wir uns gegönnt haben sind Thermostatregler
bei den Duschen und für die Hauptdusche eine Regenbrause. Der Rest
bleibt Standard oder wird kostengünstig selbst organisiert. Die Hoffnung bleibt
also, dass wir beim Thema Bad in den Budgetgrenzen bleiben.
Mittwoch, 16. März 2016
Mittwoch, 9. März 2016
Gute Nachrichten – schlechte Nachrichten
Eine E-Mail von der Stadtverwaltung liegt in meinem
Postfach. Mit etwas flauem Gefühl im Magen habe ich die Mail dann geöffnet.
Unterlagenanforderung war so ziemlich das erste, was ich gelesen habe. Na toll
– was denn jetzt noch? Da unsere Garage ja eine Befreiung vom Bebauungsplan
erfordert, müssen noch die Nachbarn um Erlaubnis gefragt werden. Nur wenn die zustimmen, gibt’s auch eine Baugenehmigung. Dazu müssen die Nachbarn lediglich
an mehreren stellen im Bauantrag unterschreiben. Herr Niendorf (mit dem ich
dann gleich mal in der Mittagspause telefoniert habe) wird dazu einen Termin
bei den Nachbarn machen, wo ich dann die Unterschriften einholen werde. Bei
meinem Telefonat mit dem Bauamt konnte ich aber erfahren, dass die bisherig
eingegangenen Stellungnahmen nichts zu beanstanden haben und nun mehr oder
weniger nur noch alles von den Nachbarn abhängt. Na das sollte doch keine große
Hürde mehr sein.
Ärgerlicher indes ist aber, dass der Grundstücksverkäufer
den Geldeingang noch nicht beim Notar bestätigt hat. Is ja auch erst zwei
Monate her – da kann man das natürlich noch nicht erwarten. Tzzz. Noch
ärgerlicher ist für mich aber, dass der Notar sich nicht von allein mal rührt.
Hätte ich heute nicht angerufen und mal nachgefragt, würden wir halt weiter
warten. So wird jetzt Herr Niendorf den Verkäufer kontaktieren und die Sache
hoffentlich klären, denn ohne Bestätigung keine Eintragung im Grundbuch.
Donnerstag, 3. März 2016
Wir haben eine Hausnummer
Mal wieder lag Post in unserem Briefkasten. Mittlerweile bin
ich ja schon gewöhnt, dass Briefe von der Stadt meist nur eine Rechnung
enthalten, die wir begleichen sollen. Mal ist es für eine Auskunft und mal für
einen Auszug aus dem Katasteramt. Heute war auch eine Rechnung enthalten –
diesmal jedoch für die Zuteilung unserer Hausnummer. Juhu – jetzt hat unser
neues Zuhause eine offizielle Hausnummer. Damit stehen dann also zukünftigen
Rechnungen auch unter der neuen Adresse nichts mehr im Wege.
Donnerstag, 18. Februar 2016
Bemusterung Elektro
Eines meiner Lieblingsthemen stand heute auf dem Programm –
die Bemusterung Elektro. Eigentlich ganz einfach sollte man ja meinen.
Schalterprogramm aussuchen. Steckdosen festlegen und fertig. Aber weit gefehlt.
Normal können andere. In unser Haus soll ja Loxone die Haussteuerung zum Teil
übernehmen. Und dazu sind bereits jetzt die Weichen zu stellen. In weiser
Voraussicht habe ich mir dazu einen Plan gemacht, der die Positionen von
Steckdosen und Schaltern anzeigt. Das besondere dabei, es wird bei uns konventionelle
Schalter geben, aber auch welche die per CAT7 Kabel angesteuert werden. Ebenso
wird es normale Lichtauslässe geben und welche, die direkt auf Loxone aufliegen
werden. So sind wir dann Schritt für Schritt jeden Raum durchgegangen, was letztendlich dann doch zwei Stunden in Anspruch genommen hat.
Freitag, 12. Februar 2016
Bemusterung Fenster und Dach
Nun gehen sie also los, die ganzen Bemusterungstermine. Zum
Anfang steht heute Fenster und Dach auf dem Programm. Die Bemusterung Fenster
war eigentlich ganz entspannt – schließlich wussten wir ja was wir wollen.
Lediglich bei unserer großen Fensterfront gab es einiges zu klären. So war unsere
geplante Schiebetür eher unüblich (von der Bauweise her) und würde als
Sonderanfertigung extrem mehr kosten. Alternativ wäre eine Doppelschiebetür
um einiges günstiger. Ok, wenn das also günstiger ist und die Öffnung dadurch sogar von
1,70m auf 2,70m anwächst hab ich damit wohl erst mal kein Problem. Gespannt bin
ich allerdings auf das Endangebot des Fenstermannes, denn wir weichen vom
Ursprungsangebot dann doch um einiges ab.
Dienstag, 9. Februar 2016
Eine Hiobsbotschaft erreicht uns
Mein Telefon klingelt und unsere Bauingenieurin ist dran.
Sie erzählt mir, dass es bei unserem Bodengutachten wohl Probleme gibt. Spätestens
ab dem Wort „Probleme“ hatte ich abgeschaltet und mir vor meinem inneren Auge
die wüstesten Szenarien ausgemalt. Jetzt heißt es erst mal ruhig bleiben und
genau Infos einholen.
Das Telefonat mit der Firma die das Gutachten erstellt
brachte dann Klarheit. Unser Baufeld ist bis zu einer Tiefe von 1,60m mit
Schutt und Müll durchsetzt. Was bedeutet das jetzt für uns? Baustopp bevor es
überhaupt begonnen hat? Finanzieller Ruin? Bauen unmöglich? Nein nicht ganz so
schlimm - Auskoffern ist hingegen angesagt. Und das Ganze bis zu 2m Tiefe!
Kosten: Mindestens 10.000 EUR, welche wir so nicht geplant hatten. Na schöne
Scheiße! Alternativ schlägt die Gutachtenfirma vor, dass man erst mal „nur“
einen Meter auskoffert, dann ordentlich verdichtet und schaut, ob man ein
Fundament für das Haus erstellen kann. Jetzt müssen Bauingenieurin und Statiker
klären, ob die zweite Variante in Frage kommt. Falls ja, dann kämen „nur“
Mehrkosten von ca. 5.000-6.000 EUR auf
uns zu. Wir warten also ab und werden sehen.
Montag, 11. Januar 2016
Grundstück bezahlt
Gestern hatten wir Post vom Notar im Briefkasten. Und
diesmal war es keine Rechnung, sondern die Aufforderung unser Grundstück zu
bezahlen. Yeah, es geht voran. Natürlich haben wir die Summe gleich bei der
Bank abgerufen, so dass wir morgen oder übermorgen den Kaufpreis begleichen
können. Jetzt kann es nicht mehr lange dauern, bis wir im Grundbuch eingetragen
sind und damit juristisch Grundstücksbesitzer sind.
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