Dienstag, 5. Juli 2016

Wir haben ein Gerätehäuschen

Nachdem wir in den letzten Wochen alle nötigen Vorbereitungen für unseren Geräteschuppen ausgeführt haben (Fundament und Fußboden), stand nun die Aufstellung des Schuppens an. Bereits am Donnerstagabend hatte ich das Packet vom Toom-Baumarkt geholt. Erstaunlicher Weise war das Gerätehaus dort nämlich um einiges günstiger als beim billigsten Online-Händler. Also hieß es zuschlagen.
  
Der Plan sah vor, dass wir das Haus am Freitag nach der Arbeit aufstellen. Das Ziel war sportlich, denn im Internet hatte ich bei vielen Rezessionen gelesen, dass die Hobbyheimwerker meist einen ganzen Tag dafür benötigt haben. Manche sogar zwei. Nun, wir hatten nur einen Nachmittag zur Verfügung. Also hieß es Gas geben. Als kompetente Hilfe hatte ich mir Thomas – meinen Schwiegervater – auf die Baustelle „bestellt“. Zusammen wollten wir die Aufgabe meistern.
  
So soll es mal aussehen.
   

Sonntag, 3. Juli 2016

Still ruht der See (oder das Haus)

Tja, so wie die letzte Woche endete, ging es dann diese Woche weiter. Auf unserer Baustelle passierte nämlich mal wieder rein gar nichts. Gut, dass am Mittwoch Baubesprechung war und ich das Thema direkt angesprochen habe. Die Antwort, die ich bekam, war aber alles andere als das, was ich hören wollte. Das Problem ist nämlich, dass der Fensterbauer die Fenster vom Werk noch nicht hat und sich so der Fenstereinbautermin auf den 25.07. verschiebt. Für uns bedeutet dies natürlich quasi Baustopp für die nächsten Wochen, denn ohne Fenster geht es hier mit den anderen Gewerken nicht weiter. Lediglich der Dachdecker kann in der Zwischenzeit das Dach fertig machen. Vorausgesetzt natürlich, dass der Maurer seine letzten Arbeiten noch macht. Aber dafür haben sie ja jetzt genug Zeit.
  
Ach ja, eine Dachrinne haben wir inzwischen bekommen. Still und heimlich war sie von einem auf dem anderen Tag am Dach. So ist wenigstens etwas diese Woche auf unserer Baustelle passiert.
  
Passend zum Haus - eine Kastenrinne.
    

Montag, 27. Juni 2016

Wände geschlitzt, Dach angefangen

In der letzten Woche ging es auf unserer Baustelle wieder etwas voran – zumindest anfangs. Am Montag bin ich gleich früh morgens auf die Baustelle gefahren, um mich mit dem Elektriker vor Ort nochmal genau abzustimmen. Gerade in Küche, Wohnzimmer und Fotoraum gibt es doch die ein oder andere Dose, die von der Positionierung nicht der Norm entsprechen. Damit hier alles richtig läuft bespreche ich so etwas dann lieber doch nochmal direkt mit dem ausführenden Personal. Nicht das irgendein Chef seinen Untergebenen mal wieder einen veralteten Plan weiter gegeben hat.
 
Die Jungs haben dann auch richtig Gas gegeben. Schon am Nachmittag waren alle Schlitze in den Wänden und die Baustelle sauber. Hier und da fehlen zwar noch ein paar Dosen in den Löchern, die können aber auch später noch eingesetzt werden. Wichtig war jetzt erst einmal, dass alle Schlitze da sind. Bevor der Elektriker weiter machen kann muss jetzt erst einmal der Dachdecker den Boden mit Teerbahnen abdichten. Doch bevor dieser das machen kann, hat er ja noch eine andere Aufgabe – Ihr erinnert euch … da war ja noch die Geschichte mit dem Dachüberstand.
  
Lichtschalter Küche, Wohnzimmer, Flur und Thermostat.


Donnerstag, 23. Juni 2016

Wir pflanzen unseren ersten Baum

Zum Richtfest haben wir als Willkommensgeschenk drei Pflanzen bekommen. Darunter sogar ein Ahorn Baum. Diesen wollten wir natürlich gleich aus seinen Topfgefängnis befreien und an seinen zukünftigen Platz in unseren Garten verpflanzen. Dazu habe ich am Samstag aus dem Baumarkt ein paar Säcke Pflanzerde und Rindenmulch gekauft.
 
Am kompliziertesten war dann noch die Auswahl der richtigen Stelle, denn einmal gepflanzt, soll der Baum ja für immer dort stehen bleiben. Nach diversen Messarbeiten und Korrekturen ala Pi mal Daumen hatten wir dann auch einen schönen Platz gefunden. Schnell war ein Pflanzloch gebuddelt und der Baum eingepflanzt. Natürlich wieder mit tatkräftiger Unterstützung unserer Kinder. Die beiden anderen Sträucher habe ich dann am Sonntag an ihren zukünftigen Standort eingepflanzt, während Janet unsere alte Gartenbank abgeschliffen hat. Diese soll in den nächsten Tagen dann noch weiß gestrichen werden und einen Platz im Garten finden.
   
Loch buddeln ...

Mittwoch, 22. Juni 2016

Richtfest – Muss so etwas sein?

Ein Richtfest – muss das sein? Diese Frage haben wir uns in den vergangenen Wochen und Monaten öfters gestellt. „Ja klar, dass gehört doch dazu!“ war die Antwort, die wir von Freunden und Bekannten zu hören bekamen. Doch warum eigentlich? Aus Tradition? In Wikipedia heißt es dazu:
  
„Der Brauch geht auf rituelle Formen der Zinszahlung und der Abgeltung von Arbeitsleistungen zurück, wie sie im Mittelalter nicht ungewöhnlich waren. Die festlichen Zusammenkünfte, die zum Abschluss der einzelnen Arbeiten abgehalten wurden, müssen als rechtsverbindliche symbolische Handlungen betrachtet werden, für die der Kontakt zwischen Untertan und Obrigkeit kennzeichnend war. …….. Im 15. und 16. Jahrhundert waren Getränke und Speisen zum Beginn oder Ende eines Bauabschnittes zudem Teil des Handwerkerlohns.“
  
"Hurra" - Richtfest.

Mittwoch, 15. Juni 2016

Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser!

In den letzten Tagen ist wieder Bewegung auf unsere Baustelle gekommen. Der Dachdecker hat angefangen den Dachstuhl aufzubauen. Als ich gestern nach Feierabend den Fortschritt auf der Baustelle begutachtet habe, habe ich festgestellt, dass die Deckenbalken auf der einen Seite des Hauses hinaus stehen. Hmmm … komisch …. Eigentlich haben wir doch ausgemacht, dass wir eben keinen Dachüberstand haben. Dafür haben wir doch extra mit Bauingenieurin, Dachdecker und Herr Niendorf zusammen gesessen. Wieso stehen da also Balken über das Haus? Selbst wenn man sie dicht am Haus absägen würde, wäre das ja irgendwie Murks, da man sie immer noch sehen würde bzw. sie nur durch eine dünne Schicht Putz überdeckt wären (Thema Materialmix und Rissbildung). Hier kann also nach meiner Meinung etwas nicht stimmen.
 
Warum stehen die Balken da raus?

Dienstag, 14. Juni 2016

Vorbereitungen für unseren Geräteschuppen

Warum jetzt schon einen Schuppen bauen werden sich einige Fragen? Ganz einfach. Da wir ja bereits vor einem Monat begonnen haben unseren Rasen anzulegen und wir auch weiter nach und nach das Grundstück von Ödland in einen Garten umwandeln wollen, brauchen wir auch ständig Werkzeuge. Rasenmäher, Spaten, Eimer und was weiß ich noch alles. All den Krempel fahre ich derzeit noch täglich in meinem Auto spazieren. Dass dies nicht ideal ist, kann man leicht verstehen. Zumal ein Rasenmäher nach einem heißen Tag im Auto und vorausgehenden Mäheinsatz nicht unbedingt nach Parfümerie riecht. Aber auch der Platz in meinen Auto ist endlich, brauch ich das Fahrzeug doch auch für meine Einsätze als Fotograf. Der Entschluss stand also schnell fest. Das Zeug muss aus dem Auto raus und eine Blechhütte für die Gerätschaften her.
 
Baufahrzeug?